les yeux d’OEdipe – die Augen des Ödipus

Google ist längst zur universellen Schnittstelle für die Recherche des Sagbaren und den Zugriff auf menschliche Wissensbestände geworden. Eine ähnliche Entwicklung bahnt sich über die Erfindung digitaler Bilderkennungsformen auch für die Welt der Bilder und des Sichtbaren an. In seiner „kleinen Phänomenologie der Wahrnehmung im digitalen Zeitalter“ nimmt Frédéric Metz eine Analyse der Implikationen einer solchen Entwicklung vor. Er skizziert dabei eine alternative Geschichte der antiken Ödipus-Erzählung, in der ein zeitgenössischer Ödipus sein Augenlicht nicht verlieren müsste.

Wir danken Éditions Pontcerq für die Zusammenarbeit im Rahmen der Übersetzung!

ISBN: 978-3-947713-00-4 (Printausgabe)
112 Seiten. Deutsch und Französisch.
2018.

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